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Meine Idee zur Gründung von RedensArt

Als ich guten Freunden im Sommer von meiner Idee zur Gründung von RedensArt erzählt habe, waren die Reaktionen so unterschiedlich, wie die Menschen selbst.

Auch wenn sich alle einig waren, dass RedensArt perfekt meine Stärken eint - viele waren natürlich schon bei von mir zelebrierten Trauungen oder haben mich bei Abschieden auf Friedhöfen und anderen Anlässen sprechen hören - war es der Zeitpunkt der Sorge bereitet hat.

„Meinst Du, es ist eine gute Idee RedensArt gerade jetzt in Corona zu gründen?“

Darüber habe ich mir dann einige Wochen Gedanken gemacht. Aber ich darf mein Fazit vorneweg nehmen: „Wann, wenn nicht jetzt.“

Dabei habe ich sehr wohl im Hinterkopf, dass Corona neben allen Folgen im gesellschaftlichen Leben und gerade im Miteinander, eine Achterbahn der Gefühle bei uns auslöst, mit unterschiedlichsten emotionalen und innerlichsten Folgen.

Verunsicherung, Angst und Zweifel im Umgang mit anderen Menschen sind uns zum eigenen Schutz auferlegt. Für jeden von uns hat sich der gewohnte öffentliche Raum gravierend geändert. Die Angst vor Ansteckung eint uns und allumfassend steht für jeden die Frage im Raum, wie lange dieser Zustand des vielzitierten Social Distancing noch andauern wird.

Ist es aber neben all diesen berechtigten Sorgen nicht an der Zeit und eine gute Zeit, sich selbst zu hinterfragen, beispielsweise: „Was trägt und hält mein Leben?“

Uns alle einen sicher Antworten wie „Familie“, „Freunde“, „Menschen, die wir lieben und Lieblingsmenschen“.
Außerdem dürfen wir bei allen Einschränkungen nicht vergessen, das Leben macht und geht weiter.
Auch wenn es immer wichtig ist unsere Wertschätzung und unsere Liebe mit Worten und Taten Ausdruck zu verleihen, hat es in diesen alles anderen als einfachen Zeiten besondere Bedeutung.

Wertschätzende Worte in besonderen Lebenssituationen zu finden – in schönen, wie auch sehr schweren Zeiten- dafür ist RedensArt da. Für all die Momente, die man selbst nicht in Worte fassen.

Eure Alexandra Sitter

30.10.2020 Geschrieben von: Alexandra Sitter
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Authorin

Hallo, ich bin Alexandra Sitter. Als langjährige Trauungsstandesbeamtin – über 100 Paare durfte ich zwischen 2008 und 2020 standesamtlich trauen - zeigt die Realität, dass viele Paare immer mehr den Wunsch nach einer Alternative zur Kirchlichen Trauung suchen.

Empathie, Einfühlungsvermögen, Erfahrungen im Umgang mit Trauer, ich bin eine gute Fragestellerin, absolut authentisch, habe eine offene Haltung zu allen Lebensfragen, bin stets im Hier und Jetzt, meine Sinne sind immer auf Empfang, ich kann gut zuhören und freue mich auf Ihre Erinnerungen, kurzum: Ich bin so vielfältig wie meine Reden.

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